Das zunĂ€chst auf zwei Jahre angelegte Projekt wurde als Kooperation zwischen der Hamburger Landesinitiative fĂŒr Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, dem Hamburger Flughafen, der WasserstoffÂgesellschaft Hamburg und der Linde Group realisiert.', '"FlughafeneinsĂ€tze sind als Pilotprojekte fĂŒr den Aufbau einer lokalen Wasserstoff-Infrastruktur besonders geeignet", erklĂ€rte Dr. Joachim Wolf, Leiter Hydrogen Solutions bei Linde. "Der klar umrissene Aktionsradius der Fahrzeuge und deren zentrale Betankung prĂ€destinieren diesen Einsatz fĂŒr die Verwendung von Wasserstoff als emissionfreier Kraftstoff."
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Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Flughafens Hamburg, Claus-Dieter Wehr, sagte: "Die Experten sind sich einig, dass Wasserstoff ein zukunftstrĂ€chtiger EnergietrĂ€ger ist. Deshalb haben wir gemeinsam mit unseren Partnern das Wasserstoff-Forschungsprojekt am Flughafen Hamburg gestartet. Wir sind stolz darauf, bei der Erprobung von alternativen Energien mit gutem Beispiel voranzugehen."
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Linde verfolgt das Ziel, in absehbarer Zeit den Wasserstoffbedarf der im Umlauf befindlichen TestÂflotten durch nachhaltige Produktionsmethoden zu decken. Als erster Schritt dorthin wird die KlimaÂneutralitĂ€t des am Hamburger Flughafen verwendeten Wasserstoffs durch den Zukauf von CO2-Zertifikaten gewĂ€hrleistet. Die Emissionskompensation durch Zertifikate aus einem Klimaschutzprojekt wurde durch den TĂV SĂD ĂŒberprĂŒft und durch die Vergabe eines entsprechenden PrĂŒfsiegels (TĂV SĂD Oktogon) bestĂ€tigt.
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Alle Tankstellenkomponenten sind in einem nur drei Meter langen Container eingebaut; der WasserÂstoff wird von Linde in GasflaschenbĂŒndeln angeliefert. Da die brennstoffzellenbetriebenen Schlepper mit 350 bar und der Kleintransporter mit 200 bar Betriebsdruck arbeiten, sind zwei getrennte Zapfsysteme vorhanden. Die gesamte Anlage wird durch eine speicherprogrammierbare Steuerung kontrolliert, die sowohl eine automatisierten Betankung als auch eine gröĂtmögliche Sicherheit gewĂ€hrleistet. Die Bedienung ist dank eines Touchscreen-Monitors sehr anwenderÂfreundlich. Der Betankungsvorgang dauert maximal sieben Minuten.
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